Man of Steel

Action/Abenteuer, USA/CDN/GB 2013
Henry Cavill als Mann mit übernatürlichen Kräften

Henry Cavill als Mann mit übernatürlichen Kräften

Die Blockbuster-Saison ist in vollem Gange: Nach Filmen wie "Star Trek Into Darkness", "Iron Man 3" und "After Earth" startet nun auch "Man of Steel". Regisseur Zack Snyder ("300") lässt den größten und populärsten aller Superhelden auferstehen - die Rede ist von Superman. Die letzte Kinoadaption, "Superman Returns" von Bryan Singer, liegt bereits sieben Jahre zurück.

"Man of Steel" startet mit einer surrealen Geburtsszene: Der Anfang der Superhelden-Legende auf dem Planeten Krypton. Kal-El, der spätere Superman, wird von seinen Eltern per Raumschiff gen Erde geschickt, wo er in Smallville, Kansas, als Clark Kent bei Adoptiveltern (Kevin Costner und Diane Lane) aufwächst. Bereits als Schüler muss Clark erkennen, welch große Verantwortung mit Superkräften einhergeht. Später bekommt er es mit Abtrünnigen seines Heimatplaneten zu tun. Die Krieger um General Zod (Michael Shannon) haben einen so perfiden wie unglaublichen Plan: Ausgerechnet auf der Erde soll das Geschlecht der Kryptonier wieder auferstehen. Die Menschheit freilich steht dabei nur im Weg. Und Superman (Henry Cavill) vor schier unlösbaren Aufgaben - hin und her gerissen zwischen zwei Zivilisationen muss er sich entscheiden.

Gleich zu Beginn spürt man, dass Kult-Regisseur Christopher Nolan, bekannt vor allem durch die legendäre "Dark Knight"-Trilogie, auch hier seine Hand mit im Spiel hatte, nämlich als Produzent. "Man of Steel" entwirft eine äußerst düstere Vision von Supermans Heimat Krypton: seltsame Raumschiffe und unheimliche Flugsaurier, grandiose panzerartige Kostüme irgendwo zwischen "Star Wars" und "Alien" - ein dem Untergang geweihter Planet. Auch sonst ist der neue "Superman" ernster geraten als sein Vorgänger, "Superman Returns" von 2006. Hauptdarsteller Henry Cavill, der sich für seine Rolle einiges an Muskelmasse hat antrainieren müssen, wirkt dynamischer und maskuliner als sein Vorgänger Brandon Routh.

Zack Snyders "Man of Steel" aber stellt einen so mutigen wie durchaus innovativen Neustart für Superman dar. Ein Reboot, das vielleicht nicht derart Maßstab setzend ist wie Nolans "Dark Knight"-Reihe, das aber Lust macht auf mehr. Sollte "Man of Steel" an den Kinokassen reüssieren, dann darf man wohl mit einer Fortsetzung rechnen.

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