Made in Paris

Drama/ , F 2006
Das Leiden von Großstadtmenschen in Paris

Das Leiden von Großstadtmenschen in Paris

Pascal Bonitzer ist einer der weniger bekannten Filmschaffenden, die das französische Gegenwartskino prägen. Für zahlreiche Filme hat er das Drehbuch geschrieben, mit "Encore" (1996), "Rien sur Robert" (1999) und "Petites coupures" (2002) hat er auch selbst Filme gedreht. Unter dem deutschen Verleihtitel "Made in Paris" kommt nun sein Streifen "Je pense a vous" in die österreichischen Kinos.

Mit dem Titel "Made in Paris" versucht man Freunde des französischen Savoir-vivre ins Kino zu locken, und tatsächlich bekommt man in dem 82-Minuten-Streifen von Friedhöfen, über den Bois de Vincennes bis zu Park- und Straßenszenen im Viertel um St. Germain-des-Prés jede Menge Pariser Flair geboten. Darin bewegen sich allerdings Menschen, die sich und dem Kinobesucher auf sehr komplizierten Wegen das Leben schwer machen.

Da ist der Verleger Hermann (Edouard Baer). Er ist mit dem zynischen Autor Worms (Charles Berling) in doppelter Hinsicht verbunden: Er lebt mit dessen früherer Freundin Diane (Geraldine Pailhas) und veröffentlicht in Kürze seinen neuen Roman. In dem ist jedoch Diane ziemlich wiedererkennbar dargestellt, was sie nicht sehr goutiert.

Außerdem gibt es da noch Hermanns frühere Freundin, die psychisch labile Anne (Marina de Van, die auch am Drehbuch mitgearbeitet hat). Sie trifft er ausgerechnet bei einem Begräbnis wieder und wird sie in der Folge nicht mehr los. Diese Begegnung wird von Worms per Handy-Kamera festgehalten, und schon beginnt das boshafteste Intrigenspiel, in dessen Zentrum Hermann steht, der kaum weiß, wie ihm geschieht. Annes Mann, ein Psychiater, macht das Ganze nur noch schlimmer - denn der macht plötzlich Diane Avancen.

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