Low Definition Control

A 2011
Düstere Zukunftsvisionen

Düstere Zukunftsvisionen

Der österreichische Regisseur Michael Palm beschäftigt sich in seinem Science-Fiction-Essay "Low Definition Control" ausgehend von Überwachungs- und Kontrollszenarien assoziativ und brillant verwoben mit der Antizipation der Zukunft.

Der öffentliche Raum als Risikobereich: Überwachungskameras, Detektoren und andere präventive Sicherheitssysteme werden gegen "potenzielle Feinde" eingesetzt. Filmemacher Palm analysiert die stetig anwachsende Technologisierung in der Kriminologie sowie im Alltag. In einer Gesellschaft, in der die Öffentlichkeit primär als Ort von Risiken betrachtet wird, hängt von ständiger Beobachtung alles ab. Deswegen kann man sich heutzutage in den Innenstädten kaum mehr bewegen, ohne dass dies von Kameras aufgezeichnet wird.

Den Umstand, dass Risikoprävention und Sicherheit über die Freiheit des Einzelnen geht, stellt Michael Palm in seinem Film in den Mittelpunkt. Außerdem kommen Experten (Neurologen, Medienwissenschafter bis hin zu Theologen) aus dem Off zu Wort. Sie diskutieren u.a. über den gesellschaftlichen Verlust der Unschuldsvermutung. Ergänzend zu den düsteren Zukunftsvisionen zeigt Filmemacher Palm beklemmende Super-8-Aufnahmen in Schwarz-Weiß.

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