Love Exposure

Action/Komödie, J 2008
Film wurde mit dem Caligari-Filmpreis aufgezeichnet

Film wurde mit dem Caligari-Filmpreis aufgezeichnet

Der japanische Film "Love Exposure" von Sono Sion handelt vom Wesen der Liebe, von Religion und dem Zusammenleben von Menschen. Der fast vierstündige Streifen wurde bei der 59. Berlinale mit dem Caligari-Filmpreis ausgezeichnet.  

Nach dem Tod seiner Frau schlägt Priester Tetsu einen besonders strenggläubigen und kasteienden Weg ein. Zuneigung zu seinem Sohn Yu zeigt er nur noch, wenn dieser bei ihm beichtet - vor allem was seine sexuellen Perversionen anbelangt. Doch um beichten zu können, muss dieser zuerst einmal sündigen. Um endlich wahrheitsgemäß gestehen zu können, wird der junge Mann zum König der Foto-Voyeure von Tokio und verliebt sich bei seinen Streifzügen in Yoko, ein zwielichtigese, männerverachtendes Riot-Girl, die ihn in eine eigenartige Sekte lockt. Ein guter Start für eine Geschichte über Liebe, Leidenschaft, Hass und andere Obsessionen.

Der Streifen von Filmemacher Sion ist musikalisch mit Werken unterlegt, die die Dramatik des Geschehens verstärken, wobei die Symbolik der Musik (Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie oder Maurice Ravels "Bolero") evident ist. Sonos Themen sind, wie auch dieser Streifen zeigt, Kindesmissbrauch, Fetischismus, Sekten und ein überaus kritischer Blick auf den Katholizismus.  

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