Looking for Eric

Komödie/Drama, GB/F/I/B/E 2009
Fußballprofi hilft Briefträger

Fußballprofi hilft Briefträger

Ein Rüpel auf Umwegen: Fußballprofi Eric Cantona, der nicht selten als "Rabauke" aus der Rolle fiel, macht als sensibler Künstler Schlagzeilen. Mit seinem neuen Film "Looking for Eric" startet der 43-jährige Franzose mehrere Jahre nach seinem Filmdebüt so etwas wie eine internationale Leinwand-Karriere. Im neuesten Werk des Starregisseurs Ken Loach spielt Cantona sich selbst.

Dabei nimmt sich der ehemalige Manchester United-Star oft selbst auf die Schaufel. In "Looking for Eric" ist Cantona ein "Geist", der aus einem Poster herausklettert, um seinem Namensvetter Eric, einem seiner glühenden Fans, aus zahlreichen Schwierigkeiten zu helfen. Denn Eric hat die Kontrolle verloren - über sein Auto im Kreisverkehr, und eigentlich über sein ganzes Leben.

Seine zweite Frau verließ den lustlosen Brieftäger, mit seinen beiden Stiefsöhnen kommt er mehr schlecht als recht aus. Aber noch viel mehr beschäftigt Eric, dass er seine große Liebe und erste Frau Lily, samt gemeinsamer Tochter Sam, vor 25 Jahren sitzen ließ. Vom Profifußballer Cantona lernt Eric, dass man auch einmal "Non" sagen muss, um ein "Ja" zu bekommen. So bekommt er auch die lang ersehnte zweite Chance bei der Liebe seines Lebens. In "Looking for Eric" geht es um Freundschaft, Familie, Liebe, aber auch um den Vergleich des heutigen Fußballs mit romantischeren Zeiten des "runden Leders", als Geld eine kleine(re) Rolle spielte.

Eric Catona, früher bekannt als "Enfant Terrible", wurde für seine Leistung bei den Premieren des Streifens in Cannes oder Berlin von den Experten gelobt. Weltberühmt wurde der als Rüpel Bekannte im Jahr 1995 mit einem "Kung-Fu-Sprung" gegen einen Fan, der ihn zuvor bespuckt und beleidigt hatte. Wegen seiner Auseinandersetzungen mit Mitspielern, Fans, Schiedsrichtern, Funktionären und Journalisten war Cantona in Frankreich mal derart unbeliebt und umstritten, dass er 1991 drauf und dran war, mit 28 vorzeitig die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen.

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