L'inconnu du lac - Der Fremde am See

Drama, F 2013
Der Film wurde in Cannes geehrt

Der Film wurde in Cannes geehrt

Sommer, Sonne, Sex und Mord: Mit dem Cannes-prämierten "L'inconnu du lac - Der Fremde am See" entführt der französische Regisseur Alain Guiraudie aus den kalten Wintertagen in die laszive Sommeridylle eines schwulen Badesees, der allerdings bald von einem Mord erschüttert wird. Der Psychothriller ist ein rohes Stück Kino, das aber durchaus nicht grobschlächtig daherkommt.

In ruhigen, provozierend langen Einstellungen entblättert Guiraudie den hedonistischen Lebensstil einer homosexuellen Männergruppe an einem sommerlichen Badesee. Die Nackten sonnen sich am Wasser und vergnügen sich im dahinterliegenden Wäldchen miteinander. Ihr Tagesablauf changiert zwischen Sex, Schwimmen, gepflegter Konversationslangeweile und wiederum Sex. Der Neuzugang Franck freundet sich in diesem Mikrokosmos mit dem Einzelgänger Henri an - und verliebt sich in den schnauzbärtigen Michel. Diese Anziehung ebbt auch nicht ab, als Franck sieht, wie Michel seinen vorherigen Liebhaber im See ertränkt.

"L'inconnu du lac - Der Fremde am See" hat nichts von der kultivierten Tristesse großbürgerlicher Pariser Wohnungen, sondern zeigt eine eher einfache Arbeiterschicht, die sich ihrer Körperlichkeit hingibt.

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