Lichter der Vorstadt

Drama/ , FIN/D/F 2006
Kaurismäki lässt wenig Hoffnung

Kaurismäki lässt wenig Hoffnung

Vor zehn Jahren ging es in "Wolken ziehen vorüber" um den Verlust der Arbeit, vor vier Jahren in "Der Mann ohne Vergangenheit" um den Verlust der Wohnung. Im letzten Teil seiner Trilogie thematisiert Aki Kaurismäki nun den Verlust der gesamten sozialen Existenz. Dementsprechend wenig Hoffnung keimt in "Lichter der Vorstadt" auf, der finnische Filmemacher führt sein Publikum in ein bedrückendes Universum der Einsamkeit.

Wir befinden uns in Helsinki. Der Fokus liegt wieder auf jenen Teilen der Großstadt, in denen die Schatten sehr dunkel sind und die Welt sehr trist. Dort lebt der Wachmann Koistinen (Janne Hyytiäinen), alleine, von seinen Kollegen gemobbt und nur von der Würstelstandbetreiberin Aila (Maria Heiskanen) wirklich geschätzt. Koistinen ist bescheiden und mag seine Arbeit, wünscht sich jedoch eine eigene Firma und eine Frau an seiner Seite. Als er bei seiner Bank um einen Kredit ansucht, wird er jedoch nur ausgelacht, und als die blonde Mirja (Maria Järvenhelmi) auftaucht, bedeutet das auch nichts Gutes.

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