Let's Make Money

Dokumentation, A 2008
Der Regisseur folgt der Spur des Geldes

Der Regisseur folgt der Spur des Geldes

Nach seinem bestürzenden Erfolgsfilm "We Feed the World", in dem sich der Österreicher Erwin Wagenhofer kritisch mit der Industrialisierung, der Massenproduktion und der Massentierhaltung auseinandergesetzt hat, klärt er in seinem neuen Dokumentarfilm "Let’s Make Money" über das weltweite Finanzsystem und seine eigenen Gesetze auf.

"Let’s Make Money" folgt der Spur des Geldes im internationalen Finanzsystem. Der Regisseur blickt hinter die Kulissen von Banken und Versicherungsgesellschaften. Sobald der "Normalverbraucher" beispielsweise ein Konto eröffnet, speist die Bank das Guthaben in den globalen Geldkreislauf ein. Möglicherweise wird es auch von Banken und Pensionsfonds Spekulanten zur Verfügung gestellt. Wagenhofer richtet seine Kamera auf jene Menschen, mit deren Arbeitskraft bzw. Geld Investoren und Spekulanten das große Geld machen.

Durch die Finanzkrise ist sein ebenso informativer wie aufrüttelnder Dokumentarfilm "Lets Make Money" aktueller denn je, zeigt er doch, wie die internationale Geldwirtschaft auf ihren verschiedenen Ebenen funktioniert und wie die Gier nach Geld Ungerechtigkeiten erzeugt. Ebenso wie in "We Feed the World" verliert Regisseur Wagenhofer in seiner Dokumentation nie den Blick für das Wesentliche.

Kinotipps
Kirschblüten & Dämonen

Kirschblüten & Dämonen

Fortsetzung des Familiendramas von Doris Dörrie

Kinotipps
Tea with the Dames - Ein Unvergesslicher Nachmittag

Tea with the Dames - Ein Unvergesslicher Nachmittag

Maggie Smith, Judy Dench, Eileen Atkins und Joan Plowright in Plauderstimmung

Kinotipps
Asche ist reines Weiß

Asche ist reines Weiß

Gangsterfilm und Roadmovie aus China

Kinotipps
Avengers: Endgame

Avengers: Endgame

Alle Fäden des Marvel-Universum laufen zum ultimativen Showdown zusammen

Kinotipps
Ein letzter Job

Ein letzter Job

Thriller mit Michael Caine, Jim Broadbent und Ray Winstone

Kinotipps
Vorhang auf für Cyrano

Vorhang auf für Cyrano

Liebeserklärung an das Paris der Belle Epoque und an das Theater an sich