Le grand voyage - Die große Reise

Drama/ , F/MA 2004
Meinungsverschiedenheiten bei Vater und Sohn

Meinungsverschiedenheiten bei Vater und Sohn

Der junge Franzose Réda, Sohn marokkanischer Einwanderer, steht kurz vor der Matura, da verlangt sein Vater, dass er ihn auf der traditionellen Pilgerreise nach Mekka begleitet. Doch die tagelange erzwungene Nähe überfordert die Beiden. "Le grand voyage" (Die große Reise") von Ismael Ferroukhi behandelt Generationen- und Kulturkonflikte auf eindrucksvolle Weise.

Der Vater, seit dreißig Jahren in Frankreich, hält nach wie vor an den muslimischen Traditionen fest und lehnt den westlichen Lebensstil seines Sohnes deutlich ab. Réda hat mit Religion und Tradition nichts am Hut und beobachtet die Handlungen des Vaters mit unverhohlener Skepsis. Schließlich führen verschiedene menschliche Begegnungen auf der Reise zur Wende in ihrer schwierigen Beziehung. Allmählich öffnen sich die beiden Männer und geben ihre starren Positionen auf. Mehr als 5.000 Kilometer im Auto - quer durch den Balkan und den Nahen Osten - haben die beiden einander näher gebracht...

"Die große Reise" ist Road-Movie und Reise ins Innere zugleich. Der Film fängt die weiten Landschaften Italiens, der Slowakei, Kroatiens, Serbiens, Bulgariens, Jordaniens und Saudi-Arabiens poetisch ein, findet aber auch für das persönliche Drama der Protagonisten eindrückliche Bilder.

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