Lauras Stern

Family/ , D 2004
Lauras Stern

Wenn die Eltern in eine fremde Umgebung umziehen, sind Kleinkinder meist nicht begeistert. Der Kindertrickfilm "Lauras Stern", nimmt diese Gefühle ernst, und so darf Laura erst einmal ausgiebig vor sich hinmotzen. Ihre Eltern sind vom Land in eine Stadtwohnung gezogen, und Laura findet alles doof.

Laura verzieht sich auf die Dachterrasse und starrt in den nächtlichen Himmel. Dort rast eine Sternenschnuppe vorüber und stürzt mit Karacho auf die Erde. Und im Stadtpark findet Laura tatsächlich einen handlichen vierzackigen Stern, dessen fünfter Zacke orientierungslos herumhüpft. Dass die Kleine sich über diesen Umstand keinesfalls wundert, sondern das Malheur flugs mit einem Heftpflaster repariert, lässt sich mit kindlicher Fantasie erklären, für die grundsätzlich nichts unmöglich ist.

Laura adoptiert den schimmernden Stern als ihren neuen Spielkumpan, der mit seinem Sternenstaub ihre Spielzeuge lebendig macht und, versteckt in Lauras Ranzen, das Kind zum Abheben bringt. Doch das verirrte Himmelsobjekt sehnt sich ebenso nach seiner alten Heimat zurück wie Laura und verblasst vor Kummer. Das Heimweh des sprachlosen Sternchens illustrieren die Filmemacher mit poetischen Querverbindungen über mehrere Verständnisebenen: vom nachtblau glitzernden Sternenhimmel über ein Planetenplakat, das Laura aufhängt, und das sich dank Sternenstaubs in glitzernde Discokugeln verwandelt, bis hin etwa zum azurnen Firmament eines barocken Deckengemäldes in der Oper.

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