Land Of The Dead

Action/Horror, CDN/F/USA 2005
Horch, wer kommt von draußen rein...

Horch, wer kommt von draußen rein...

Der Vater des Zombie-Films hat wieder zugeschlagen: Beinahe 40 Jahre nachdem er das Genre mit "Die Nacht der lebenden Toten" erfunden hatte, drehte George A. Romero nun seine vierte Geschichte aus der Welt der Untoten. In "Land of the Dead" erleben die Zombies eine entscheidende Evolution.

Die Untoten sind nicht mehr die sturen Killermaschinen von einst, sondern sie lernen, sie raufen sich zusammen, sie kommunizieren und werden damit den Menschen immer ähnlicher. Immerhin ist ihnen der berühmte wackelnde, steife Gang geblieben. Durch die Gegend rennende Zombies wie in einem jüngsten Remake werde es bei ihm nicht geben, versprach der inzwischen 65-jährige Horror-Regisseur kürzlich "Spiegel Online".

Der neue Film ist wieder einmal eine Endzeit-Geschichte. Der Rest der Menschheit hat sich hinter den Mauern einer Stadt verschanzt, während ringsherum Zombies wüten. In der Stadt, die an Manhattan erinnert, gibt es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die wenigen Reichen leben in dem riesigen gut geschützten Gebäudekomplex Fiddler's Green. Unten schlägt sich so gut sie kann die breite Masse durch. Die ganze Stadt wird von einem mysteriösen Mann Namens Kaufman beherrscht, in diabolischer Perfektion gespielt von Leinwand-Ikone Dennis Hopper.

20 Jahre waren vergangen, seit Romero seinen bisher letzten Zombie-Film gemacht hat. Und den Fortschritt, den die Kinoindustrie in dieser Zeit gemacht hat, geschweige denn seit 1968 als er für 10.000 Dollar in schwarz-weiß "Die Nacht der lebenden Toten" drehte - sieht man seinem neuen Film auch an. Die Zombies und die blutigen Szenen sind realistisch und Ekel erregend wie selten zuvor - es ist keine leicht verdauliche Filmkost. Make-Up-Spezialist Greg Nicotero hatte einst seinen ersten Job 1984 bei Romeros "Zombie 2" bekommen, und freute sich, alles, was er seitdem gelernt hatte, im neuen Film anzuwenden.

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