La Prima Cosa Bella

Komödie, I 2010
Ein Bild aus scheinbar glücklichen Tagen

Ein Bild aus scheinbar glücklichen Tagen

In Paolo Virzis Tragikomödie "La Prima Cosa Bella" von Paolo Virzi muss sich ein vom Leben gefrusteter Mann mit seiner todkranken, dafür umso lebendigeren Mutter auseinandersetzen.

Manchmal sind einem Kind die Eltern arg peinlich. Insofern ist der achtjährige Bruno keine Ausnahme. Doch seine Mutter treibt es auch wirklich etwas zu weit. 1971 gewinnt die frivole und lebenslustige Anna einen Schönheitswettbewerb am Strand von Livorno und wird somit "schönste Mama". Die anzüglichen Pfiffe der Männer machen ihren Ehemann rasend vor Eifersucht - und Bruno schämt sich in Grund und Boden.

Die Jahre vergehen: Bruno ist erwachsen geworden und hat sämtliche Brücken zu seiner Familie abgebrochen. Da bittet ihn seine Schwester, noch einmal nach Livorno zu kommen, um ihre Mutter zu besuchen. Anna ist todkrank, verblüfft aber die Ärzte mit ihrer unwiderstehlichen Vitalität und weckt bei Patienten im Endstadium Liebesgefühle. Als Bruno, der selbst ein freudloses Leben führt, mit dieser doch sehr lebendigen Frau konfrontiert wird, erinnert er sich an die prägenden Erlebnisse von damals und muss sie neu bewerten.

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