Kung Fu Panda

Family, USA 2008
Po hat eine ungewöhnliche Leidenschaft

Po hat eine ungewöhnliche Leidenschaft

Nach Abklingen des Fu-Long-Hypes gibt es im Sommer den nächsten kuscheligen Star in Österreichs Kinos zu sehen. Im neuen Streifen von Dreamworks träumt der plüschige und tollpatschige Panda Po (Jack Black) davon, der Familientradition als Nudelkoch zu entfliehen, um einmal in seinem Leben an der Seite der Kung-Fu-Meister "Furious Five" gegen das Böse zu kämpfen.

Nach unzähligen Martial-Arts-Einlagen, die es durchaus mit Jackie Chan-Filmen aufnehmen können erfüllt sich für Außenseiter Po sein American Dream... oder auch nicht. Meister Oogway, 900-jährige Schildkröte und Erfinder des Kung Fu, sieht in einer Vision großes Unheil auf die friedlichen Dorfbewohner zukommen. Der vor zwanzig Jahren von Zen-Meister Shifu (Dustin Hoffman) besiegte Schneeleopard Tai Lung (Ian McShane) wird sich aus seinem gut bewachten Gefängnis befreien und zurückkehren, um Rache zu üben. Die Zeit ist gekommen, um den unbesiegbaren Dragon Warrior bei einem Turnier aus dem Kreis der fünf Kung-Fu-Schüler Tigress (Angelina Jolie), Monkey (Jackie Chan), Viper (Lucy Liu), Crane (David Cross) und dem Gottesanbetermännchen Mantis (Seth Rogen) zu wählen. Der weise Meister entscheidet sich jedoch für den pummeligen Po, Nudelkoch im familieneigenen Restaurant, der in einem Feuerwerk-Furioso die Zeremonie sprengt.

Nur langsam kann sich Po das Vertrauen der Furious Five durch seinen unermüdlichen Einsatz in entmutigenden Kung Fu-Unterrichtsstunden erkämpfen, obwohl er manchmal nahe am Aufgeben ist. Nachdem Meister Shifu mit Essensentzug den richtigen Trainingsanreiz für Po gefunden hat, entbrennt zwischen den beiden ein spannender und überaus lustiger Kampf um Knödel, der die wahren Qualitäten der Kampfkunst des Pandabären enthüllt. "If you want to make something special - you have to believe it's special", meint Pos Vater einmal, um seinen Sohn zu überzeugen, dass nicht nur Mut und Kraft, sondern auch der Glaube an sich selbst und das eigene Können, jemanden zu etwas Besonderem machen können.

Bei der Deutschlandpremiere von "Kung Fu Panda" gestand Hollywoodstar Dustin Hoffman, dass er "früher große Vorurteile gegen Animationsfilme" hatte. Inzwischen denkt er aber, dass man als Schauspieler bei einem Trickfilm viel emotionaler sein müsse, da das Gesicht nicht zu sehen ist und glaubt im Animationsfilm den "Beginn einer neuern Kunstform" zu erkennen. Für die deutsche Synchronversion konnten u.a. Hape Kerkeling als Po und Cosma Shiva Hagen als Tigress gewonnen werden.

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