Krieg und Liebe in "Pearl Harbor"

Kriegsfilm/Action, USA 2001
Affleck und Beckinsale küssend vereint

Affleck und Beckinsale küssend vereint

Es war einer der schwärzesten Tage für die USA: Am 7. Dezember 1941 verwandelten rund 360 japanische Kampfbomber den US-amerikanischen Marinehafen Pearl Harbor in ein Inferno. Ohne vorangegangene Kriegserklärung versenkten sie fünf Schiffe, acht weitere wurden zerstört. Bis heute haben die Amerikaner dieses Fiasko nicht verwunden, jetzt haben sie mit dem neuen Film "Pearl Harbor" von Produzent Jerry Bruckheimer ("Armageddon") wieder Gelegenheit, alte Wunden zu lecken. ****

Die beiden Freunde Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett) bewerben sich aus Lust am Fliegen bei der Air Force. Dem einen wird die Fliegerei ohne Feind bald langweilig, und er lässt sich nach England versetzen, wo gerade der Kampf gegen die Deutschen tobt. Nach einem Absturz halten ihn sein bester Freund und seine Freundin (Kate Beckinsale), beide inzwischen nach Pearl Harbor versetzt, für tot. In ihrem gemeinsamen Kummer kommen sie sich näher, verlieben sich, auf einmal steht der tot geglaubte Rafe wieder vor ihnen, dann der Angriff der Japaner.

Zwischen zwei virtuos gemeisterten Kampfszenen spannt sich eine Liebesgeschichte, die von Anfang an vorhersehbar ist. "Pearl Harbor" liefert amerikanischen Pathos in Reinkultur, am Ende folgt der große Knall und die Vernichtung des Feindes. Für ein Happy End der Liebesgeschichte gibt es auch eine 50-prozentige Chance.

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