Komm, wir finden einen Schatz 3D

D 2012
Schatzsuchende unter sich

Schatzsuchende unter sich

Janoschs liebenswerte Kinderbücher haben immer etwas Belehrendes und zugleich ein wenig Kritisches, so auch "Komm, wir finden einen Schatz". Darin geht es um die Suche nach materiellem Reichtum und die Erkenntnis, dass Freundschaft, Glück und Zufriedenheit viel mehr wert sind.

Das ist auch die Botschaft des gleichnamigen Animationsfilms von Regisseurin und Produzentin Irina Probost, die damit nach "Oh wie schön ist Panama" (2006) und "Die Tigerentenbande" (2011) nun den dritten Teil der Trilogie auf die Kinoleinwand bringt - als anheimelndes Filmerlebnis für die Allerjüngsten. Der kleine Bär mit der Stimme von Michael Schanze spürt schon am Morgen, dass etwas Aufregendes passieren wird, denn seine Nase juckt. Für den kleinen Tiger (Kika-Moderator Malte Arkona) eher ein Anzeichen für eine nahende Erkältung. Doch tatsächlich ziehen die beiden eine Schatztruhe samt Karte an Land. Die Karte zerreißt zwar schon wenig später und flattert dann auch gleich aus dem Fenster, dennoch machen sich die beiden auf Schatzsuche. Der schließt sich Hase Jochen Gummibär an, der eigentlich nur auf der Suche nach Freunden ist und dafür schon den selbsterkorenen Meisterdetektiv Gokatz engagiert hat. Der aber begibt sich lieber zusammen mit Hund "Kurt, der knurrt" (Elton) als Konkurrenzteam auf Schatzsuche.

Und so geht es durch Tintensümpfe, Eislandschaften und saftig grüne Berge - bis sie schließlich tatsächlich auf ein versunkenes Piratenschiff stoßen. Zum Schluss aber kehren sie ohne Goldschatz zurück, mit der Erkenntnis, dass sie doch schon alles haben, was sie glücklich macht. Sehr ruhig und mit allzu wenig Spannung, dafür aber mit vielen Schäfchenwolken und fröhlich beschwingter Musik, erzählt Probost dieses Märchen. Mit 75 Minuten für kleine Kinoeinsteiger eher zu lang, für ältere Kinder wahrscheinlich ein bisschen langweilig - auch in der 3D-Version.

Kinotipps
#Female Pleasure

#Female Pleasure

Fünf Frauen unterschiedlicher Weltreligionen bei ihrem Kampf für Gleichberechtigung und respektvollen Umgang

Kinotipps
Alles ist gut

Alles ist gut

Filmemacherin Eva Trobisch lotet die Folgen einer Vergewaltigung aus und macht dabei keine Kompromisse.

Kinotipps
Was uns nicht umbringt

Was uns nicht umbringt

Nicht nur in seinem Job als Psychotherapeut ist August Zirner soziale Kompetenz gefragt. Seine Töchter sind in der Pubertät, ...

Kinotipps
Verschwörung

Verschwörung

Im komplett frisch besetzten nächsten Kapitel von Stieg Larssons Millennium-Thriller-Reihe zieht Claire Foy als Titelheldin ...

Kinotipps
Suspiria

Suspiria

Remake des Italo-Kultfilms von Dario Argento aus 1977

Kinotipps
Rememory

Rememory

Sci-Fi-Thriller mit Game-of-Thrones-Star Peter Dinklage