Kokowääh 2

Komödie, D 2013

In TV und Kino finden: Til Schweiger, Emma Schweiger, Jasmin Gerat, Til Schweiger

Henry hat wieder Ärger mit Tochter Magdalena

Henry hat wieder Ärger mit Tochter Magdalena

Mit dem Actiondrama "Schutzengel" war Til Schweiger kommerziell zuletzt nicht so erfolgreich wie mit seinen anderen Filmen. Nur vier Monate nach dessen Kinostart meldet er sich mit einer Fortsetzungskomödie auf der Leinwand zurück: In "Kokowääh 2" bringt Til Schweiger das Chaos einer Großfamilie mit Gags und Gefühl auf die Leinwand - und erneut mit seinem jüngsten Töchterchen Emma.

Die Fortsetzung knüpft da an, wo der erste Film endet: nach dem Happy End holt der Alltag die Patchwork-Familie ein. Henry (Schweiger) und Katharina (Jasmin Gerat) haben inzwischen ein Baby bekommen, Henrys leibliche Tochter Magdalena (Emma) lebt bei ihnen und bald zieht auch noch Magdalenas Kuckucks-Vater Tristan (Samuel Finzi) ein - nachdem Katharina ausgezogen ist, um die Beziehung zu retten. Denn Katharina, von Beruf Autorin, will mehr sein als "Muttertier und Hausfrau", während Henry unterdessen an seiner Karriere als Filmproduzent bastelt. Während Tristan Geld und Arztpraxis verliert, verliebt sich Magdalena - inzwischen wie Emma Schweiger selbst auch zehn Jahre alt - zum ersten Mal. Noch dazu macht ein divenhafter Schauspieler - Matthias Schweighöfer spielt sich selbst als exzentrischen Filmstar - Henry das Leben schwer.

Das Chaos und damit eine turbulente Komödie sind vorprogrammiert: Probleme im Patchwork-Alltag, in der Beziehung, im Hin und Her zwischen Job und Familie, eine handfeste Midlife-Krise Tristans und das erste Verliebtsein der kleinen Magdalena. Dazu Schweiger und Finzi als zwei Männer allein mit Baby - da fliegt der kleine Louis natürlich vom Wickeltisch, landen eigentliche Windelinhalte ganz woanders und dienen tiefgefrorene Fischstäbchen dazu, um Beulen zu kühlen.

Verwicklungen und Hindernisse sorgen für Situationskomik, es gibt klamaukige Szenen und ein paar zotige Sprüche, aber auch amüsante Dialoge und berührende Momente zwischen Vater und Tochter - alles verpackt in schöne Bilder, untermalt von viel poppiger Musik.

Nach dem Erfolg beim Publikum mit rund 4,3 Millionen Besuchern war die Fortsetzung von "Kokowääh" wohl nur eine Frage der Zeit. Zwei Jahre sind seither vergangen. Nun will Schweiger, der bei "Kokowääh 2" wieder Regisseur, Hauptdarsteller, Co-Autor und Produzent in Personalunion war, das Publikum mit seiner Leinwand-Rezeptur aus Gags und Gefühl erneut erobern.

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