Knut und seine Freunde

Dokumentation/ , D 2008
Einst war er klein und süß

Einst war er klein und süß

Eisbär Knut wird zum Kinostar: Der deutsch-amerikanische Filmemacher Michael Johnson bringt den Dokumentarfilm "Knut und seine Freunde" auf die Leinwand. 90 Minuten lang kann man noch einmal miterleben, wie das Eisbärenbaby aufwächst. Zu Knuts Familie zählen eine in der Arktis lebende Eisbärenfamilie und zwei Braunbären in Weißrussland.

Der Wind verbindet die verschiedenen Episoden und erzählt in Ich-Form davon, wie er in der Arktis pustet, aber eben auch in Berlin und Weißrussland. Die weiteren Verbindungen: Alles bärig, alles süß und knuddelig. Kurzgesagt: Der Film ist eine stark beschönigende Wiederholung der Lebensgeschichte "Knuts" - mit Braunbärzusatz.

Natürlich ist auch wieder der sympathische, liebevolle und nicht allzu redegewandte Pfleger Thomas Dörflein beim Rumtollen zu sehen. Dabei wird nur bekräftigt, was Kritiker schon immer bemängelten: "Knut" wird vermenschlicht, er wirkt wie ein harmloser Hundewelpe. Dass aus ihm eines der gefährlichsten Raubtiere werden wird, davon ist nichts zu erfahren.

Die Nebengeschichten: In der Arktis ist eine Eisbärmama namens "Maidu" mit ihren drei Kleinen, die alle auch wie Knut aussehen. Der eine ist schwächer als die anderen, erzählt der Wind. Bei der nächsten Sequenz ist er dann nicht mehr dabei. Er sei nun tot, weil er einfach zu schwach gewesen sei, erzählt der Wind, bevor er sich dann nach Weißrussland bewegt.

Da ist zu sehen, dass auch kleine Braunbären niedlich sind. Es gibt wirklich nette Landschaftsaufnahmen dazu und Nahaufnahmen von Robben, Fröschen oder Fischen. Die Geschichten seien teils fiktional, heißt es im Presseheft.

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