King of California

Komödie/ , MEX/USA 2007
Michael Douglas geht auf Schatzsuche

Michael Douglas geht auf Schatzsuche

Ein psychisch angeschlagener Vater und die leidtragende Tochter auf Schatzsuche: Regiedebutant und Drehbuchautor Mike Cahill hat in seinem neuen Film "King of California" eine tragikomische Vater-Tochter-Geschichte inszeniert, mit einer Portion schrägem Humor und skurrilen Einfällen.

Die 16-jährige Miranda (Evan Rachel Wood) ist nicht zu beneiden. Ihre Mutter hat die Familie schon lange verlassen, ihr manisch-depressiver Vater Charlie (Michael Douglas) ist nach zwei Jahren in der geschlossenen Psychiatrie gerade nach Hause zurückgekehrt. Dafür träumt der zerzauste Sonderling von einem Goldschatz, den spanische Pioniere im 17. Jahrhundert angeblich in Südkalifornien vergraben haben.

Mit neuester Technik, unbeirrbarem Willen, jeder Menge krimineller Energie und einem Mini-Bagger macht sich Charlie auf die Schatzsuche. Seine Tochter, die sich mit einem miesen Job in einem Fast-Food-Laden über Wasser hält, ist entsetzt über diese Eskapaden - und lässt sich schließlich doch vom wahnwitzigen Enthusiasmus ihres Vaters anstecken.

Als Produzenten zeichnen Alexander Payne ("About Schmidt") und Michael London ("Sideways") verantwortlich, und wiederum ist eine Art starbesetzter Independentfilm entstanden, der den fantasievollen Widerstand gegen eine konformistische Konsumwelt feiert.

Michael Douglas spielt wieder einmal furios auf, legt seine beste Leistung seit dem Campusdrama "Wonder Boys" (2000) hin, und bringt uns den großartig-schizophrenen Glücksritter in seiner Zerrissenheit ganz nah. Angeblich träumen Schauspieler ja von solchen Rollen. Sein Charlie ist ein Typ, der einfach nicht in die Landschaft passt.

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