King Kong

Action/Abenteuer, NZ/USA 2005
Schau mal, wer da brüllt

Schau mal, wer da brüllt

Mit der Neuverfilmung des Hollywoodklassikers "King Kong" (1933) hat sich Regisseur Peter Jackson seinen Jugendtraum erfüllt. Das Ergebnis ist ein Epos von drei Stunden und acht Minuten, das alle Register der Computeranimation zieht und mit 176 Millionen Euro einer der teuersten Filme aller Zeiten ist.

New York in den 30er Jahren: Die glücklose Schauspielerin Ann Darrow (Naomi Watts) schlägt sich an der Armutsgrenze durch, bis sich ihr Weg mit dem machthungrigen Regisseur Carl Denham (Jack Black) kreuzt. Mit ihm und einer Gruppe von Entdeckern und Dokumentarfilmern geht Ann noch am selben Tag an Bord des Abenteuerschiffes. Denham ist wild entschlossen, die geheimnisvolle Skull Island zu besegeln, wo er der Legende vom Riesengorilla King Kong nachgehen will. Auf der Insel gelandet, beginnt der Kampf im Dschungel zwischen Mensch und Natur, den mystischen Ureinwohnern, King Kong und Dinosauriern. Nicht nur der Riesenaffe kämpft um die schöne Blondine, sondern auch Drehbuchautor Jack Driscoll (Adrien Brody).

Schon 1998 wollte der "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson den Stoff verfilmen, scheiterte jedoch. Vielleicht ist der lange Kampf um die Verwirklichung des Stoffes ein Grund, dass keine Kosten und Mühen gescheut und viele Details ausgeschlachtet werden. Denn Jackson lässt sich viel Zeit, das zwischen Armut und Glamour zerrissene New York der 30er Jahre bildhaft zu schildern. Die ersten 70 Minuten ist King Kong auf der Leinwand nicht zu sehen. Dann darf Naomi Watts aber mit ihrem Schrei der legendären Fay Wray Konkurrenz machen, und das Monsterspektakel nimmt seinen Lauf.

Dramatische Szenen unterstützt Jackson mit Slow Motion, King Kong verpasst er mit dem Schauspieler Andy Serkis, der schon bei "Herr der Ringe" den Gollum mimte, menschliche Ausdruckskraft, die in die Animation eingearbeitet wurde, und baut, anders als im Original, die Liebesgeschichte zwischen dem Biest und der schönen Blondine aus.

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