Khamosh Pani - Stille Wasser

Drama/ , PK/D/F 2003
Liebe in Zeiten des Fundamentalismus

Liebe in Zeiten des Fundamentalismus

Wenn es ein pakistanischer Film hierzulande in die Kinos schafft, dann ist das an und für sich schon mal etwas Besonderes. Wenn man "Khamosh Pani - Stille Wasser" der Regisseurin Sabiha Sumar jedoch anschaut, wird einem schnell klar, dass das kein Zufall ist. Neben der Liebesgeschichte behandelt der Film auch eine sehr aktuelle Thematik.

Der Film spielt in Charkhi, einem Dorf im pakistanischen Punjab. Ayesha ist eine scheinbar gut situierte Frau in den besten Jahren, deren Leben sich um ihren verträumten achtzehnjährigen Sohn Saleem dreht. Saleem wieder ist bis über beide Ohren in Zubeida verliebt.

Ayeshas Mann ist bereits seit einiger Zeit tot, und sie muss sich zusätzlich zu ihrer spärlichen Rente mit Koranstunden für junge Mädchen über Wasser halten. Die Geschichte beginnt 1979, in der Zeit der Militärdiktatur in Pakistan unter Führung von Präsident General Zia ul Haq. Das Land befindet sich auf dem Weg in die Islamisierung.

Saleem schließt sich einer Gruppe islamischer Fundamentalisten an und verlässt Zubeida. Ayesha verfolgt die Veränderung ihres Sohnes mit Sorge. Als Sikh-Pilger aus Indien in das Dorf strömen, beschleunigen sich die Ereignisse. Einer der Pilger sucht nach seiner Schwester Veero, die 1947 von Moslems verschleppt wurde, und ruft damit schmerzhafte Erinnerungen wach.

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