Kedi - Von Katzen und Menschen

Dokumentation, TR 2016

Doku über die vierbeinigen Bewohner Istanbuls

Istanbul, eurasische Metropole am Bosporus. Gute Nachrichten sind derzeit Mangelware aus der Stadt, in der immer wieder Bombenanschläge drohen und die sich wie viele andere Gegenden in der Türkei in Anhänger und Gegner des autokratisch regierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdogan teilt. Das Leben geht dort aber an vielen Stellen so weiter, wie es schon seit Jahrhunderten läuft.

Eine Kino-Doku über Istanbuler Straßenkatzen zu machen, klingt zunächst einmal sonderbar. Tatsächlich ist Kedi (türkisch für Katzen, no na) eine warmherzige Liebeserklärung an die Stadt und ihre samtpfotigen Fellknäuel. Die Regisseurin Ceyda Torun, die seit Jahren in L. A. lebt, porträtiert sieben Katzen, die sich in bestimmten Vierteln einen Ruf erarbeitet haben - etwa den „kleiner Löwe“ genannten Streuner, der die Ratten in der Nähe eines Restaurants jagt, oder die „Psychopathin“, die sich furchtlos mit Pitbulls anlegt und den Fischern regelmäßig ihre Ware stiehlt.

Ein Hit in den USA

Das alles ist mit viel Charme und Können gefilmt (Kameras auf Augenhöhe mit den Katzen); in den USA hat Kedi über 2 Mio. US$ eingespielt, obwohl nur in 130 Kinos zu sehen.

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