Jump

Drama, A/GB 2007
Patrick Swayze in österreichischer Produktion

Patrick Swayze in österreichischer Produktion

Österreich in den 1930er Jahren: Der junge Jude Philippe Halsman, der seine Unschuld beteuert, wird wegen Mordes an seinem Vater verurteilt. Der nie restlos geklärte Fall sorgte über die Landesgrenzen für Aufsehen und gilt für viele Seiten als politisch beeinflusst und auf Antisemitismus begründet. Regisseur Joshua Sinclair wollte mit "Jump" einen Film machen, der einen "im Herzen trifft".

10. September 1928: Die Wanderung von Morduch Halsman (Heinz Hoenig) und seinem Sohn Philippe (Ben Silverstone) im Zillertal in Tirol endet tödlich. Der 22-Jährige wird wegen Vatermordes verhaftet, beteuert aber, es sei ein Unfall gewesen. In einem umstrittenen Indizienprozess wird Halsman verurteilt, sein Anwalt Richard Pressburger (Patrick Swayze) kann aber mit Hilfe prominenter Fürsprecher wie Sigmund Freud, Albert Einstein und Thomas Mann die Begnadigung erwirken. Halsman wurde schließlich zu einem der bekanntesten Fotografen für das Life Magazine.

Produzentin Lilly Berger hat bei dem Film, der 2006 zur Gänze in Oberösterreich gedreht worden ist, keine Kosten und Mühen gescheut: Sie investierte sechs Millionen Euro und engagierte international bekannte Stars wie Swayze, Hoenig, Anja Kruse als Philippe Halsmans Mutter und mit Adi Hirschal (Gerichtspsychiater Dr. Stein) auch einen österreichischen Publikumsliebling. Mehr als 800 Komparsen wurden durch die Altstadt von Linz geschickt, wunderschöne Flecken wie der Linzer Pöstlingberg oder die Gebirgsketten von Hinterstoder dienten als Kulisse.

Eines gerät ob der Naturgewalt ins Hintertreffen: die Geschichte. Regisseur Sinclair hat nach eigenen Angaben Gerichtsakten und Zeitungsartikel über den Fall akribisch studiert und auch mit Familienmitgliedern gesprochen, bevor er das Drehbuch schrieb. "Niemand, egal welche Hautfarbe er trägt und welcher Rasse er angehört, soll verurteilt werden", betont er.

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