John Wick

Action/Thriller, USA/CDN/RC 2014
John Wick auf Rachefeldzug - wegen eines Hundes

John Wick auf Rachefeldzug - wegen eines Hundes

Die Anzüge von Profikillern müssen wahre Wunderwaffen der Textilindustrie sein. Ihre Träger treten, springen und rennen durch den Kugelhagel. Dutzende Leichen später klafft bloß ein kleiner Riss am Ärmel. So wirkt auch das maßgeschneiderte Sakko samt Hemd und Krawatte sowie die edle Stoffhose von "John Wick" alias Keanu Reeves im gleichnamigen Film wie eine Art Uniform.

Versteckt hatte er sie über Jahre im Keller seines Hauses - mit dem Rest seiner Vergangenheit: diverse Schusswaffen, Messer und Brandsätze. Der Liebe wegen hatte Wick sein kriminelles Leben hinter sich gelassen. Doch dann stirbt erst seine Frau, anschließend stehlen Einbrecher sein Lieblingsauto und töten seinen Hund, den ihm die Geliebte noch kurz vor ihrem Tod hat zukommen lassen. Etwas viel auf einmal - und trotzdem eigentlich kein Grund, auf einem Rachefeldzug jeden Mensch auf dem Weg abzuschlachten. Könnte man meinen. Produzent Basil Iwanyk hingegen interpretiert das so: "Das ist ein zutiefst menschlicher Grundstein für einen großen Actionfilm, weil diese Schicksalsschläge jeden von uns treffen könnten."

Kopf der Einbrecherbande ist der Sohn von Johns Erzfeind, Viggo Tarasov (Michael Nyqvist). Um seinen Sprössling zu schützen, setzt dieser ein Kopfgeld aus - und so entspinnt sich eine Gemengelage nach dem Motto "Alle gegen John Wick und John Wick gegen alle". Ob in einer Disco oder im Industriegebiet, die Hauptfigur ballert sich ihren Weg frei - oder rammt den Kontrahenten wahlweise auch mal ein Messer in Kopf, Hals oder Oberkörper.

In den nächtlichen Hochhausschluchten New Yorks inszeniert soll die Darstellung an Bilder aus comicähnlichen Graphic Novels erinnern. Für die Stunts trainierte Reeves einen Kampfstil-Mix aus Martial Arts und Waffen. Und natürlich braucht der vermeintliche Held nach Verfolgungsjagden und Faustkämpfen gegen den Schmerz auch nur ein Glas Alkohol.

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