John Rambo

Action/Thriller, USA/D 2008
Er kehrt zurück und Leichen pflastern seinen Weg

Er kehrt zurück und Leichen pflastern seinen Weg

Nach "Rocky Balboa" kehrt Sylvester Stallone mit seinem zweitwichtigsten Karriereschritt auf die Leinwand zurück: Als kriegsmüder Vietnam-Veteran John Rambo, der wieder mal wider Willen (Zufälle gibt's) in einen blutigen Konflikt gezogen wird - und dann zu blutiger Höchstform aufläuft. Diesmal muss er eine Gruppe Missionare in Burma aus den Händen sadistischer Bösewichte befreien.

20 Jahre ist es her, dass man Rambo zuletzt auf der Leinwand sah. Das Musterexemplar des wortkargen Einzelkämpfers hat sich nach Thailand zurückgezogen, fängt Schlangen oder schmiedet irgendwas, hat der Welt jedenfalls demonstrativ den Rücken gekehrt. "Nothing does change", wirft er einer Gruppe von Missionaren vor, die mit seiner Unterstützung nach Burma gelangen will, um der unterdrückten Minderheit zu helfen. Widerwillig lässt er sich überreden , nur um schließlich zu erkennen, dass er nicht dagegen ankämpfen sollte: John Rambo hat den Krieg einfach im Blut. Als die Missionare nämlich von der Armee verhaftet und gefoltert werden, muss er sich zwar noch ein bisschen beknien lassen - doch dann schreitet er voller Inbrunst zur blutigen Befreiungsmission.

Gleich zu Beginn macht Stallone klar, wohin uns seine Regie führen wird: Im Gegensatz zum Abschluss der Boxer-Saga mit "Rocky Balboa" (2006) wirkt "John Rambo" zeitgemäßer, näher. Die "New York Times" zeigte sich verwundert, dass Stallone seinen Rambo nicht auf die Suche nach Osama Bin Laden geschickt hat, sondern nach Burma und sprach von der "wohl brutalsten humanitären Intervention", die man sich vorstellen könne. Nach einer Zählung der "Los Angeles Times" beläuft sich der Bodycount in dem Film auf 236 Menschen.

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