John Carter

Action/Science Fiction, USA 2012
3D für John Carter

3D für John Carter

"John Carter" gilt vielen Sci-Fi-Fans als erster Held im All. Vor rund 100 Jahren erschuf "Tarzan"-Erfinder Edgar Rice Burroughs die Figur des Bürgerkriegs-Veteranen, der zwischen den Welten und Planeten wandert. 1917 erschien der Roman "Eine Prinzessin vom Mars", es folgte eine Buchreihe, die als "Barsoom" oder "Mars-Saga" berühmt wurde. Jetzt kommt Carters Geschichte ins Kino, natürlich in 3D.

Der Film beginnt mit Edgar Rice Burroughs (Daryl Sabara) selbst, der in das Haus seines wohlhabenden Onkels - eben dieses John Carters - kommt, weil er sein einziger Erbe ist. Sein plötzlicher Tod gibt dem Hauspersonal Rätsel auf, ebenso die geheimnisvollen Dokumente und Schriftstücke, die er hinterlassen hat. Der junge Edgar liest das Tagebuch seines Onkels und taucht ein in seine fantastische Welt.

Eines Tages nämlich - das schreibt John Carter (Taylor Kitsch) - durchschreitet der streitlustige und kampferprobte Bürgerkriegsveteran auf der Flucht vor Indianern versehentlich das Tor in eine andere Welt. In einer Höhle trifft er auf eine seltsame Gestalt, kämpft mit ihr, ergreift ihr Amulett und spricht ihr nach: "Barsoom". Und - zack - findet er sich auf einem fremden Planeten wieder, der von noch seltsameren Gestalten bevölkert wird. "Avatar" lässt grüßen.

Doch das ist noch nicht alles. Wohl dank der veränderten Schwerkraft kann Carter nämlich nach einigen Anlaufschwierigkeiten so hoch springen, dass man es fast fliegen nennen könnte. Zuerst aber wird er von einer Horde grüner, vierarmiger Marsianer gefangen genommen, die ihn - ein Witz in dem ansonsten einigermaßen humorfreien Film - "Virginia" nennen, nachdem er versucht hat, ihnen zu erklären, dass er aus dem US-Bundesstaat Virginia stammt.

Nach und nach findet Carter heraus, dass er auf dem Mars gelandet ist. Als die Marsianer von einem feindlichen Volk - Menschen - angegriffen werden und er auf ihrer Seite kämpft, wird er - zumindest zeitweise - zu ihrem großen Helden. Nachdem er sich aus ihren Fängen befreit hat, gerät er an die schöne Prinzessin Dejah (Lynn Collins) und zwischen die Fronten zweier verfeindeter Städte. Natürlich verlieben sich die beiden. Was folgt ist ein klassischer Fantasy-Abenteuer-Film irgendwo zwischen "Herr der Ringe", "Star Wars" und "Robin Hood".

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