JCVD

Komödie/Krimi, B/L/F 2008
Jean-Claude Van Damme spielt sich selbst

Jean-Claude Van Damme spielt sich selbst

In Mabrouk El Mechris' französisch-belgischer Koproduktion "JCVD" spielt Jean-Claude Van Damme sich selbst - einen heruntergekommenen Actionstar, der in seine belgische Heimat zurückkehrt und dort in einen Banküberfall mit Geiselnahme verwickelt wird. Die Wien-Premiere des Streifens findet in Kooperation mit dem Crossing Europe Film Festival statt.

Jean-Claude Van Damme ist in die Jahre gekommen, sein Leben aus den Fugen geraten. Steven Seagal hat ihm die Rolle weggeschnappt, seine Exfrau die kleine Tochter, auf dem Konto kein Geld mehr. In seiner Heimat Belgien gerät er zu allem Überdruss in einen Überfall samt Geiselnahme. Vor dem Postamt eine Heerschar an Fans, drinnen Räuber, die sich Karate-Kicks zeigen lassen und um ein Autogramm bitten. Dazwischen ein ehemaliger Actionheld, dem das Alter, die Erschöpfung und die Angst ins Gesicht geschrieben stehen, der sich zum Affen machen muss und gleichzeitig wie ein Star behandelt wird. Und die Polizei ist sich sicher: Er ist der Täter.

"JCVD" ist kein gewöhnlicher Action- bzw. Martial-Arts-Film, mit denen der Action-Star Van Damme in den frühen 1990er Jahren in Hollywood Fuß fasste. Der Film markiert vielmehr einen Wendepunkt in seiner Karriere, denn mit diesem erfindet er sich selbst neu. "JCVD" beginnt augenzwinkernd und endet in einer äußerst düsteren Abrechnung mit dem Showbusiness.

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