Iron Man 3

Action/Science Fiction, USA/RC 2013
Iron Man alias Tony Stark greift wieder durch

Iron Man alias Tony Stark greift wieder durch

Iron Man ohne Anzug - kaum vorstellbar. Doch in "Iron Man 3", der am 1. Mai in Österreich startet, muss der Superheld immer wieder auf seine schützende Panzerhülle verzichten. Doch er schlägt sich gut und macht klar: Technik ist nicht alles.

Iron Man ist zurück. Allerdings über weite Strecken ohne seinen Superhelden-Anzug. Im dritten Teil der Verfilmung des Comics aus dem Marvel-Universum muss sich der Erfinder Tony Stark immer wieder auf seine menschlichen Kräfte besinnen. Denn die Technik versagt. Sein Gegner: Der geheimnisvolle Mandarin, der in Manier islamistischer Terroristen die Welt mit Anschlägen in Atem hält. Furios und bildgewaltig schildert "Iron Man 3" den Kampf der Kontrahenten in 3D. Regisseur Shane Black hat ein fantastisches Superhelden-Spektakel mit einer spannenden Geschichte geschaffen, gespickt mit raffinierten Technikspielereien und einem fein dosierten Humor, den viele Fans im zweiten Teil schon vermisst hatten.

Robert Downey Jr. findet für Iron Man alias Tony Stark die passende Mischung aus Abgebrühtheit, Männlichkeit und Selbstironie, gepaart mit fast schon kindlicher Freude an Technik. Ihm zur Seite wieder Don Cheadle als sein treuer Freund Rhodey, der nun auch im Superhelden-Anzug durch die Lüfte düsen darf, um den US-Präsidenten zu retten.

Wohltuenderweise ist Iron Man nicht nur der unnahbare Held mit der Mission Weltfrieden. Als sein Anzug bei einer Bruchlandung kaputt geht, ist er auf sich selbst zurückgeworfen. Den Bösewichten ausgeliefert ohne schützende Eisen-Hülle, nur noch Tony. Doch Aufgeben gilt nicht. Mit Hilfe eines kleinen Jungen schlägt sich der rastlose Erfinder tapfer durch.

Immer noch unter dem Eindruck der Erfahrungen im Film "The Avengers", wo er zum ersten Mal mit anderen Superhelden konfrontiert wurde, bekommt Tony es jetzt mit einer besonderen Spezies zu tun: Menschen, die innerlich brennen. Was sie anfassen, bringen sie zum Glühen, Stahlträger ebenso wie den Iron-Man-Anzug. Soweit können diese Extremis-Wesen ihr Feuer entfachen, dass sie wie eine todbringende Bombe explodieren, nur um kurz darauf unversehrt aus den Flammen wieder aufzuerstehen.

Der Film macht klar, dass auch die tollsten Errungenschaften nur von Menschen gemacht und daher fehlbar sind. Am Ende zählt nur eines: die innere Stärke. Und was macht Iron Man? Er nimmt die Tücken der Technik mit Humor. Am Schluss trifft er eine konsequente Entscheidung und entlässt die Zuschauer mit leiser Wehmut, könnte dieser Film doch der Abschied von dem sympathisch überdrehten, augenzwinkernden Superhelden und seinen hochfliegenden Plänen sein.

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