Im Tal von Elah

Krimi/Drama, USA 2007
Tommy Lee Jones als Vietnam-Veteran

Tommy Lee Jones als Vietnam-Veteran

In dem Kriegs-Drama "Im Tal von Elah" spielt Tommy Lee Jones einen Vietnam-Veteranen auf der Suche nach seinem Sohn, der seit seiner Rückkehr aus dem Irak verschwunden ist, und muss dabei gegen innere und äußere Widerstände erkennen, was der Krieg aus Menschen zu machen imstande ist.

Als der Soldat Mike Deerfield von einem elfmonatigen Irak-Einsatz in die USA zurückkehrt, meldet er sich nach einem Ausgang nicht mehr auf seinem Stützpunkt zurück. Sein alter Vater, Kriegsveteran Hank Deerfield, macht sich auf die Suche. Er gelangt an ein nicht mehr funktionierendes Mobiltelefon, das sein Sohn auf seinem Militärstützpunkt zurückgelassen hat, und findet jemanden, der ihm die darauf gespeicherten Irak-Fotos und - nach und nach - auch Videos seines Sohnes weitgehend wiederherstellen kann. Ein Bild zieht dabei besonders Deerfields Aufmerksamkeit auf sich, ohne dass er etwas über den Hintergrund des Fotos herausfindet. Ansonsten jedoch erreicht er nichts, denn weder auf dem Militärstützpunkt noch in der Umgebung will man etwas von Mikes Verbleib wissen.

Bewegung kommt in die Suche erst, als die Polizei verstümmelte und verbrannte menschliche Überreste findet, die als Überreste des Sohnes identifiziert werden. Das Militär erklärt sich aufgrund des Fundorts für den Fall zuständig und sieht Parallelen zu Morden im Drogenmilieu. Doch Hank Deerfield glaubt an die Unschuld seines Sohnes und verdächtigt das Militär, den Mord und seine Hintergründe vertuschen zu wollen. Er kann die junge Polizistin Emily Sanders überzeugen, dass der Mord an anderer Stelle stattgefunden hat, wodurch er in die Zuständigkeit der regulären Polizei fällt, und steuert weitere Beobachtungen zu den Ermittlungen bei. Dem kleinen Sohn David der Polizistin Sanders erzählt der christliche Deerfield die Geschichte des biblischen David, der den Riesen Goliath im Tal von Elah bezwang, um dem Sohn Mut zu lehren.

Schließlich erfährt Hank Deerfield aus der Erzählung eines weiteren Soldaten auch die Bedeutung des Irak-Fotos, das ihm aufgefallenen war. Die Soldaten hatten während des Einsatzes Anweisung, aus Sorge vor Hinterhalten nicht zu bremsen, wenn etwas vor ihr Auto geriet. Bereits ganz zu Beginn ihrer Zeit im Irak hatte Mike Deerfield sich daraufhin gezwungen gesehen, ohne zu bremsen ein Kind niederzufahren, das ihm vor das Auto lief. Als er daraufhin seinem Vater am Telefon erzählt hatte, dass etwas Furchtbares passiert sei und er zurück in die USA wolle, hatte Hank Deerfield kein Verständnis für die Probleme des Sohnes erkennen lassen und ihn nur väterlich besorgt ermahnt, gut auf sich aufzupassen.

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