Ichi - Die blinde Schwertkämpferin

Action, J 2008
Toma steht Ichi zur Seite

Toma steht Ichi zur Seite

Der Stoff des blinden Samurais erfreut sich unter Martial Arts-Fans besonderer Beliebtheit. Mit "Zatoichi - Der blinde Samurai" (2003) ist Regisseur Takeshi Kitano eine wunderbare Verfilmung des Mythos gelungen. In diese Tradition reiht sich auch das neue, atmosphärisch dichte Werk "Ichi - Die blinde Schwertkämpferin" von Fumihiko Sori ("Vexille", "Ping Pong") ein.

Die blinde Wandermusikantin Ichi (Haruka Ayase) möchte etwas über ihre Vergangenheit herausfinden. Ihr einziger Begleiter ist ihr Schwert. Kompromisslos begegnet sie allem, was sich ihr in den Weg stellt. Lediglich Toma (Takao Osawa), ein traumatisierter Samurai, vermag sich Ichi zu nähern. Ichi rettet dem Samurai, der nicht kämpfen kann, das Leben und übernimmt von da an seine Samurai-Pflichten. Toma bereitet Ichi auf ihren letzten Kampf mit dem berüchtigten Bandenführer Banki vor, der der Schlüssel zu ihren Wurzeln sein könnte. Für Ichi beginnt damit die Reise zu ihrem Innersten.

Regisseur Zatoichi liefert mit "Ichi - Die blinde Schwertkämpferin" ein Drama mit großartigen Aufnahmen und Kampfsequenzen sowie feinem Humor. Minimalistische wie blutige Kampfkunst sowie poetische Monologe und Dialoge intensivieren die Tragik der Geschichte. Schauspielerin Haruka Ayase, die bereits in einigen großen Produktionen des japanischen Fernsehens zu sehen war (u.a. in "Cyborg She"), setzt die Rolle der sensiblen, aber erbarmungslosen Schwertkämpferin gekonnt um.

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