Ich bin Nummer vier

Action/Science Fiction, USA 2011
Auftakt

Auftakt

Ein gut aussehender junger Kerl, nicht von der Spezies Mensch entstammend aber übernatürliche Kräfte besitzend, verliebt sich unsterblich in ein Mädchen, doch äußere Gefahren bedrohen die Liebe. Klingt nach der Vampir-Saga "Twilight", ist aber der neue Teenie-Sci-Fi-Blockbuster "Ich bin Nummer vier".

Das Potpourri aus US-High-School-Film, Action-Spektakel und Mystery-Elementen präsentiert Hollywoods neuen Teenieschwarm und Muskelprotz Alex Pettyfer in der Rolle der "Nummer vier" alias John Smith. Am Donnerstag (17. März) startet der erste von geplanten sechs Teilen in unseren Kinos. Johns Heimatplanet Lorien wurde kurz nach seiner Geburt zerstört, er und sieben weitere Überlebende auf die Erde geschickt. Mit seinem Beschützer Henri (Timothy Olyphant) flüchtet er von Ort zu Ort, denn die feindlichen "Mogadori" - samt spitzer Zähne, tätowierten Glatzen, langen schwarzen Mänteln und mit Fantasiesprache - machen Jagd auf die Lorien-Überlebenden. Drei sind schon gestorben. Und John ist - man mag es am Titel erkennen - als nächstes an der Reihe.

Als sich John und Henri kurzzeitig in Paradise, Ohio, niederlassen, überschlagen sich die Ereignisse: John entdeckt an sich übernatürliche Kräfte, die sich durch seine blau strahlenden Hände äußern. Und wenn die Alien-Pubertät nicht schon genug wäre, verliebt er sich auch noch in seine hübsche Mitschülerin Sarah (Dianna Agron). Die ist Schuld daran, dass er nicht rechtzeitig abhaut, als ihn die Mogadori aufspüren. Denn "wir lieben nicht wie Menschen - wenn wir lieben, ist es für immer", philosophiert Henri, und John wird - wie wir Menschen - blind aus Liebe.

Im Showdown "Gut gegen Böse" wird samt Explosionen, fliegenden Riesenechsen und Star-Wars-artigen Lichtschwertern in die kostspielige Trickkiste gegriffen. Kein Wunder, immerhin steht Michael Bay ("Transformers") als Produzent hinter dem 50-Millionen-Dollar-teuren Streifen. Und dieser Film soll nicht der Letzte seiner Art sein: In einer Zeit von Fortsetzungswahn in Hollywood sind bei "Ich bin nummer vier" gleich sechs Teile geplant.

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