Ich bin die Andere

Drama/ , D 2006
Katja Riemann als Frau mit vielen Identitäten

Katja Riemann als Frau mit vielen Identitäten

Der Autor Peter Märthesheimer hat als langjähriger Mitarbeiter von Rainer Werner Fassbinder die Frauencharaktere "Veronika Voss" und "Maria Braun" erdacht. Regisseurin Margarethe von Trotta ("Rosenstraße") verfilmte nun seinen Roman "Ich bin die Andere" mit Katja Riemann. Und die ist steht in dem Psychodrama ganz knapp vor dem Abgrund.

Eine Blondine im knallroten Fummel macht im Hotel Männer an und wird von Robert (August Diehl), einem jungen Ingenieur, mit aufs Zimmer genommen. Nachts verschwindet Carlotta, ihren Liebeslohn lässt sie liegen. Am nächsten Tag sitzt Robert bei seinem Geschäftstermin der eleganten Carolin gegenüber - dezentes Make-Up, keine Perücke, aber die gleiche Frau. Dass die kühle Anwältin kein Zeichen des Wiedererkennens gibt, törnt ihn umso mehr an.

Besonders in Frankfurt, wo der Film teilweise spielt, ist die Welt halt klein, und so hat die Heldin schlicht Pech. Wer weiß, wie lange sie etwa in Berlin ihr Doppelleben ungestört hätte führen dürfen. Am Morgen danach im Büro sieht sie jedenfalls ausgeglichen aus, und da funktioniert der Modus Vivendi zwischen sexuellem Bedürfnis und Neurose auch noch. Dann aber nimmt Robert ihre Spur auf, sucht Carolin bei ihrer Familie heim und erlebt sie als pervers unterwürfige Tochter eines gelähmten Tyrannen (Armin Müller-Stahl). Das wiederum kann nicht so weitergehen - Robert will sie aus ihrer Welt befreien, und Carolin lechzt nach Befreiung...

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