I Used To Be Darker

Drama/Family, USA 2013
Nordrin findet die Welt sehr verwirrend

Nordrin findet die Welt sehr verwirrend

In statisch-distanzierten und alltäglichen, betont atmosphärischen Bildern schildert der gefeierte US-Independent-Filmer Matt Porterfield in seinem dritten Kinowerk "I Used to Be Darker" das seltsam unspektakuläre Sich-Verwandeln und Auseinandergehen von Beziehungen. Das Geflecht aus Sehnsucht, Liebe, Schwangerschaft, Heimat und Familie lässt er dabei buchstäblich anklingen.

"Willkommen in meiner Privathölle", sagt die junge Abby, als sie ihre Cousine Taryn überraschend im Swimming-Pool ihrer Eltern antrifft. Die blond gelockte, etwas orientierungslos wirkende Nordrin Taryn, deren Vater und Mutter die Teenagertochter auf Besuch in Wales wähnen, war ohne viel Vorwarnung mit dem Bus zu ihren Verwandten in deren malerisches Haus nach Baltimore gekommen. Doch nun muss Taryn erleben, dass auch Abbys Musiker-Eltern - Tante Kim und Onkel Bill - sich trennen.

Wie in seiner Coming-Of-Age-Erzählung "Hamilton" und dem Nachbarschaftsporträt "Putty Hill" ist es wieder das spezielle Vorortmilieu seiner von Iren gegründeten Heimatstadt - der krisengebeutelten "Charm City" Baltimore im US-Bundesstaat Maryland -, das Porterfield zu seinen Stimmungsbildern inspiriert hat. Melancholische (Live-)Musik ist wichtiger akustischer Ausdruck seiner Gefühlsskizzen. So sind auch viele der Darsteller tatsächlich Musiker.

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