Hundert Schritte - I cento passi

Krimi/Drama, I 2000
Die Geschichte des Anti-Mafia-Aktivisten Impastato

Die Geschichte des Anti-Mafia-Aktivisten Impastato

Der italienische Regisseur Marco Tullio Giordana nahm sich in "Hundert Schritte" (I cento passi) der Geschichte des Anti-Mafia-Aktivisten "Peppino" Giuseppe Impastato an. Der junge Rebell wurde am 9. Mai 1978 ermordet, erst 18 Jahre danach wurde sein Tod auch offiziell zum Verbrechen erklärt.

Sozialkino mit Humor verheißt der Film, der von der italienischen Zeitschrift "La Republicca" als der "bisher beste, stärkste und direkteste" von Giordana bezeichnet wurde. Luigi Lo Cascio berührt in der Hauptrolle, die ohne Pathos, dafür mit viel Gefühl und Energie angelegt wurde.

"Hundert Schritte" ist stets authentisch, Giordana "verbindet seine Anklage mit dem anrührenden und authentischen Porträt eines rebellischen Engels", so "La Republicca" weiter. Er zeigt die italienische Familie, deren Organisation und alltägliche Abhängigkeit. "Peppino ist ein poetischer Quälgeist und couragierter Don Quichotte", schrieb Oliver Hüttmann im "Spiegel". "Er hat den Kampf gegen die Mafia verloren, aber in seinem Tod doch noch gesiegt."

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