Hirtenreise ins dritte Jahrtausend

/ , CH 2002
Meditativ-ruhige Bilder aus der Schweiz

Meditativ-ruhige Bilder aus der Schweiz

Der Schweizer Dokumentarfilmer Erich Langjahr hat eine "Hirtenreise ins dritte Jahrtausend" unternommen. Der Film ist nach "Sennen-Ballade" und "Bauernkrieg" der abschließende Teil einer Trilogie, die sich mit elementaren Fragen des Menschen auseinandersetzt. Im Zentrum stehen Fragen nach Identität, Überleben und Zukunft.

In "Sennen-Ballade" (1996) stand die Identität im Vordergrund, in "Bauernkrieg" (1998) beschäftigte sich Langjahr mit dem Überleben der Landwirtschaft. Im dritten Teil seiner "Bauerntrilogie" beleuchtet der Autodidakt noch einmal eine Nische der Nischen, das Hirtentum als eine der ältesten Kulturformen menschlicher Existenz. Gerade einmal 30 bis 40 Wanderhirten gibt es noch in der Schweiz.

Langjahr, der beim vergangenen Festival "Der neue Heimatfilm" mit dem Würdigungspreis der Stadt Freistadt für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, hat von 1994 bis 2001 einige Hirten begleitet und daraus ein Dokument mit meditativ-ruhigen Bildern geschaffen. Im Viennale-Katalog 2002 schrieb Birgit Schmied: "Langjahr ist ein Dinosaurier in einer beschleunigten Welt, der die Zeit aufhält - und sei es für zwei Stunden mit einem Film wie 'Hirtenreise ins dritte Jahrtausend'."

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