Hellboy II - Die goldene Armee

Action/Abenteuer, USA/D 2008
Hellboy bekämpft diesmal den Elfenprinz

Hellboy bekämpft diesmal den Elfenprinz

Mit sicherem Stilwillen ist Guillermo del Toro in die Top-Riege der internationalen Regisseure aufgestiegen. "Hellboy" (2004) war der erste Blockbuster des Mexikaners. Danach gab es drei Oscars für "Pans Labyrinth". Jetzt schickt del Toro "Hellboy II: Die goldene Armee" ins Rennen: ein Action-Film und visuelles Meisterwerk, das eine Tür in fantastische Welten öffnet.


Hellboy - wie schon im ersten Teil von Ron Perlman gespielt - ist ein Dämon, der in der Menschenwelt lebt. Allerdings versteckt unter der Obhut des "Instituts für paranormale Forschung und Verteidigung", das für den geheimen Kampf gegen Kreaturen aus einer anderen Welt zuständig ist. Hellboy hat Streit mit Freundin Liz, die bei Ärger schnell in Flammen steht. Aus dem ersten Teil ist auch der hoch sensible Fischmensch Abe Sapiens wieder mit von der Partie.


Zum Einsatz kommt die fabelhafte Truppe, weil ein Elfenprinz das seit Jahrhunderten bestehende Friedensabkommen zwischen Menschen und Kreaturen der Unterwelt gekündigt hat. Prinz Nuada will die Goldene Armee wiederbeleben, 4.900 Maschinensoldaten, die den Menschen schon einmal eine furchtbare Niederlage beschert haben.

Für seinen zweiten Film nach den Comic-Vorlagen von Mike Mignola hatte Guillermo del Toro ein deutlich höheres Budget zur Verfügung. "Hellboy 2" ist in jeder Hinsicht gewachsen: mehr Action, mehr lakonische Witze, mehr Spezialeffekte. Bei manchen Regisseuren geht dies auf Kosten der Kreativität. Doch del Toro nutzt das Geld, um seine kompromisslose Vorstellungswelt noch detaillierter auf die Leinwand zu bannen.

Bei dem nächsten Projekt, das Guillermo del Toro in Angriff nimmt, handelt es sich nicht um eine Fortsetzung, sondern um den Beginn einer großen Trilogie. Er begibt sich nach "Mittelerde" und verfilmt das Buch "Der kleine Hobbit" von J.R.R. Tolkien, dem Vorläufer der "Herr der Ringe"-Saga.

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