Grande Hotel

Dokumentation, B/MOC 2010
Bewohner hausen hier ohne Wasser und Licht

Bewohner hausen hier ohne Wasser und Licht

Der Luxus ist aus dem ehemaligen Grande Hotel in Beira, Mosambik, völlig verschwunden, eingezogen sind tausende von Menschen, die in der Ruine hausen: Die belgische Produktion "Grande Hotel" erzählt in einer beeindruckenden Bildsprache die durchwachsene Geschichte eines Gebäudes und seiner Bewohner.

Wer im Grande Hotel von Beira wohnt, ist ein "whato muni", also "einer von ihnen". Das erzählt ein Bewohner des Gebäudes und damit gleichzeitig Protagonist in Lotte Stoops Dokumentarfilm. Das prunkvolle Hotel wurde im Jahr 1955 mit insgesamt 12.000 m² und 120 Zimmern in Beira eröffnet, der zweitgrößten Stadt von Mosambik. Doch die Unterkunft verlor schon bald ihren Glanz. Heute hausen zwischen 2.000 und 3.00 Menschen - darunter ungefähr 1.000 Kinder - ohne Wasser und Elektrizität in der Ruine. Das Bauwerk gilt als einsturzgefährdet; sein Abriss wird diskutiert.

Lotte Stoops beeindruckende Dokumentation zeigt nicht zuletzt anhand der Bewohner, wie sich die Geschichte rund um das Grande Hotel zugetragen hat und was aus dem prunkvollen Hotel wurde.

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