Germanikus

Abenteuer/Komödie, D 2004
Gerhard Polt als fauler Germanikus aus Sumpfing

Gerhard Polt als fauler Germanikus aus Sumpfing

Seit seinem letzten Film ("Herr Ober", 1992) sind zwölf Jahre vergangen - nun kommt Gerhard Polt, der bayerische Kabarettist mit der stets "grantelnden" Miene, zurück in die Kinos.

Diesmal ist er der faule Germanikus aus Sumpfing, der von Sklavenhändlern nach Rom verschleppt und schnurstracks an die neureiche Römerin Tusnelda (Gisela Schneeberger) verscherbelt wird. Ihm gelingt die Flucht, und schließlich wird er sogar gegen seinen Wunsch zum Kaiser des Römischen Reiches ausgerufen - die Erklärung von Regisseur Hanns Christian Müller und seinem Team dafür, dass es mit dem Reich ständig bergab ging, bis es damit plötzlich vorbei war.

Unterstützt wird das bewährte Duo Polt/Schneeberger von Komödianten wie z.B. Rufus Beck und Moritz Bleibtreu. Polt selbst, der inzwischen 61 Jahre zählt, sagte vor kurzem der "Süddeutschen Zeitung", er verzweifle immer mehr an seinen Mitmenschen. "Ich resigniere, aber vital. Wir sollen alle was vom Resignieren haben." Er schaue sich die Welt vor allem "von unten nach oben" an, und vieles sei einfach unverfroren, etwa "wie sich die Leute aufführen, weil sie einen Kratzer im Lack haben, es sie aber nicht schert, wenn sie einen überfahren. Oder Kampfhunde, die Kinder zerfleischen, und es tut den Leuten nicht mal leid ums Kind. Da steht man fassungslos daneben." Genauso fassungslos sei er angesichts der Schrecken im Römischen Reich, in dem Abertausende von Sklaven bei Gladiatorenkämpfen geopfert wurden, was er in "Germanikus" parodiert.

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