Für immer Single?

Komödie/Romanze, USA 2014
Zac Efron als notorischer Aufreißer

Zac Efron als notorischer Aufreißer

Dass in New York vor allem hippe Singles leben, die tolle Jobs haben, wahlweise aber vor allem durch Bars und Cafés ziehen, ist seit der Fernsehserie "Sex and the City" hinlänglich bekannt. In seinem Regiedebüt "Für immer Single?" liefert Tom Gormican das jüngere männliche Pendant und mixt es mit "Bridget Jones".

Jason (Zac Efron) sieht gut aus und will vor allem seinen Spaß. Wenn er nicht gerade mit seinen Freunden auf der Xbox zockt, reißt er Mädels auf. Von Beziehungen will er nichts wissen. Daniel (Miles Teller) sieht nicht ganz so gut aus, arbeitet zusammen mit Jason als Buch-Cover-Illustrator, steht Jason aber in Sachen Frauen nur in Wenigem nach. Dann ist da noch der Arzt Mikey (Michael B. Jordan), der seit Ewigkeiten mit seiner Frau zusammen ist, wenn man das bei Mittzwanzigern so sagen kann.

Als Mikey von seiner Frau verlassen wird, schließen die drei Buddys einen Pakt: Bitte keinen emotionalen Stress mehr und daher nur One-Night-Stands, bis Mikey wieder eine Liebe findet. Das ist schon unlogisch an sich, stört in dem auch sonst wenig umwerfenden Plot aber nicht. Schließlich geht es in der derben, aber durchaus unterhaltsamen Komödie vor allem um eins: Sex.

Bereits während des ersten gemeinsamen Streifzugs, voll gepumpt mit Viagra, trifft Jason die sexy-witzige Ellie (Imogen Poots), mit der er standesgemäß gleich die Nacht verbringt. Als er am nächsten Morgen aufwacht, glaubt er zu wissen, dass er auf eine professionelle Aufreißerin hereingefallen ist. Wenig später treffen die beiden dummerweise im Job aufeinander - und kommen sich näher.

"Für immer Single?" ist gespickt mit Sprüchen unter der Gürtellinie und eben solchen Gags. Tiefsinniges lässt Gormican bis auf eine wenig inspirierte Szene um die Beerdigung von Ellies Vater und dem damit verbundenen Verrat an ihr aus. Er setzt stattdessen auf Männerwitze und gut aussehende Menschen. Doch bei aller inszenatorischen Monotonie, wenn die drei Jungs mal wieder mit ihren Pappbechern durch New York laufen, und trotz abgedroschener Situationskomik, punktet diese kurzweilige Teenie-Komödie durchaus mit ein paar frechen Dialogen.

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