Fragments of Kubelka

A 2012
Vierstündige Reise über Kubelkas Schaffen

Vierstündige Reise über Kubelkas Schaffen

In "Fragments of Kubelka" begleitet die Filmemacherin Martina Kudlacek den Avantgardemeister und beobachtet ihn beim Philosophieren. Fast vier Stunden ist das monumentale Werk lang, das wie ein "nahtlos anmutender Monolog einen weiten, sinnlichen Bogen spannt von seinen künstlerischen Anfängen in den 1950er Jahren über Exkurse in seine Familiengenealogie.

"Kubelkas Kino ist wie ein Stück Kristall", formulierte Avantgardelegende Jonas Mekas einmal. "Es sieht nicht aus wie vom Menschen gefertigt. Man kann sich leicht vorstellen, dass es aus den organischen Schätzen der Natur stammt." Tatsächlich ist Kudlacek gelungen, sich selbst völlig zurückzunehmen und Kubelka und sein Werk selbst sprechen zu lassen, um mit dem Publikum das zu teilen, was für ihn "die Kunst im Innersten zusammenhält".

In ihrem vierstündigen Film ist der Regisseurin das nahezu Unmögliche gelungen, nämlich dem eigensinnigen Künstler ein wenig näher zu kommen. Die Dokumentation ist eine abenteuerliche Reise, wie sie wohl über kaum einen Filmemacher in dieser Weise existiert.

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