Fog of War

Dokumentation/ , USA 2003
Robert S. McNamara im Doku-Mittelpunkt

Robert S. McNamara im Doku-Mittelpunkt

Spätestens nach Michael Moore haben politische Dokumentationen in den USA wieder Konjunktur. Im Mittelpunkt der Doku "Fog of War", für die Regisseur Errol Morris 2004 den Oscar erhielt, steht die Kriegspolitik des früheren US-Verteidigungsministers Robert S. McNamara.

Morris, der seine Popularität nach dem Academy Award vor allem dazu nützte, sich für die Abwahl von US-Präsident George W. Bush einzusetzen, lässt in seinem Film McNamara sein Leben und seine Laufbahn Revue passieren. Der Verteidigungsminister hatte einen erheblichen Einfluss auf die Militärpolitik der USA vom Zweiten Weltkrieg bis zum Vietnamkrieg.

Bekannt wurde Morris unter anderem durch seine "Switch"-Werbekampagne für den US-Computerhersteller Apple, bei der Microsoft-Benutzer gezeigt wurden, die über ihre positiven Erfahrungen nach einem Wechsel zu Apple sprechen. Für das Aktionsbündnis MoveOn drehte er vor der Präsidentenwahl in den USA Fernsehspots mit den Aussagen von "normalen" US-Bürgern. Diese wurden etwa zeitgleich mit dem demokratischen Parteikonvent ausgestrahlt werden, waren aber - wie sich inzwischen herausgestellt hat - ebenso erfolglos wie Michael Moores Doku "Fahrenheit 9/11".

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