Feux Rouges - Schlusslichter

Drama/ , F 2004
Darroussin liefert außergewöhnliche Performance

Darroussin liefert außergewöhnliche Performance

Bei Alfred Hitchcock und David Lynch nimmt der Franzose Cedric Kahn Anleihen, wenn er sich gegen Realismus sträubt, eine gewisse postmoderne Gegen-Wirklichkeit aufbaut und diese mit einem großen Schuss Suspense versetzt. Sein Film "Feux Rouges" (Schlusslichter) zeugt von großer Kreativität und einem guten Händchen für gute Schauspieler.

Jean-Pierre Darroussin liefert als Antoine eine außergewöhnliche Performance. Der gemeinsame Urlaub mit seiner erfolgreichen Ehefrau Helene (Carole Bouquet - ebenfalls sehr gut!) und ihren Kindern stresst den einfachen Angestellten. Also kultiviert er noch sein Alkoholproblem, bevor er sich mit Helene auf den Weg macht, um die Kinder aus dem Ferienlager abzuholen.

Doch von Urlaubsstimmung kann keine Rede sein. Die Beiden streiten von Anfang an, geraten natürlich in einen Stau und kommen schließlich vom Weg ab. Antoine macht immer wieder Trinkpausen, bis es Helene zu bunt wird, sie abhaut und mit dem Zug weiterfährt. Was wie ein Roadmovie beginnt, wird schließlich immer grotesker und phantastischer, bis sich der Zuschauer nicht mehr sicher sein kann, was nun Traum und was Realität ist...

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