Fences

Drama, USA 2016

Troy und sein Sohn haben ein schwieriges Verhältnis

Denzel Washington und Viola Davis spielen brillant und zählen zu Recht zu den Oscar-Favoriten.

Zwei Oscars (für Glory und Training Day) hat Denzel Washington bereits. Jetzt könnte noch ein dritter hinzukommen - für Fences, dem mit dem Pulitzer-Preis prämierten Theaterstück von August Wilson.

Darum gehts in ‚Fences'

Washington führt Regie und spielt die Hauptrolle des zweifachen Familienvaters Troy Maxson, der im Pittsburgh der 50er bei der Müllabfuhr schuftet. Troy hadert mit dem Leben, da sein Traum von einer Karriere als Profi-Baseballspieler der Segregation wegen platzte. Als sein jüngerer Sohn Cory (Adepo) die Chance erhält, am College Football zu spielen, stellt er sich quer, um seinem Filius die Enttäuschungen zu ersparen, die ihm einst widerfuhren Schauspielkino. Die Rolle spielte Denzel Washington bereits erfolgreich am Broadway, und er schafft ebenso erfolgreich den Sprung auf die Leinwand.

Unsere Meinung zu ‚Fences'

Anders als viele Bühnenverfilmungen wirkt Fences nicht wie statisch abgefilmtes Theater, verzettelt sich auch nicht in cineastischen Spielereien, sondern baut auf die Wucht der exzellenten Dialoge. Das Familiendrama zeichnet ein authentisches Bild der Welt der Schwarzen in den amerikanischen 50er-Jahren. Dabei sind die titelspendenden Zäune nicht nur real, sondern stecken auch in den Köpfen von Troy und seiner Frau Rose -unglaublich gut dargeboten von Denzel Washington und Viola Davis (The Help; How to get Away with Murder). Fazit: Brilliant gespielt.

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