Exit Marrakech

Drama, D/F 2013
Ben unterwegs in Marrakesch

Ben unterwegs in Marrakesch

Marokko als Fest der Sinne - so inszeniert Oscar-Preisträgerin Link das Land in "Exit Marrakech". Inmitten dieser Schönheit erzählt der Film von der faszinierenden und schmerzvollen Annäherung zwischen einem Vater und seinem 17 Jahre alten Sohn.

Wieder einmal Afrika: Zehn Jahre nach dem Oscar für ihre Romanverfilmung von Stefanie Zweig kehrt Regisseurin Caroline Link mit einem Film auf den Kontinent zurück. Doch anders als "Nirgendwo in Afrika" über eine jüdische Immigrantenfamilie spielt ihr neues Werk nicht in Kenia, sondern in Marokko. Vor der atemberaubenden Kulisse des nordafrikanischen Landes hat die Filmemacherin die faszinierende und bewegende Vater-Sohn-Geschichte "Exit Marrakech" angesiedelt. Nach und nach entwickelt sich das wunderschön gefilmte Roadmovie zu einem subtilen und vielschichtigen Drama der großen Gefühle, hervorragend gespielt von Ulrich Tukur als Vater und Samuel Schneider als 17-jährigem Sohn.

Jahrelang hatte der Theaterregisseur Heinrich keine Zeit für seinen Sohn und überließ die Erziehung weitgehend seiner Ex-Frau. Doch in diesen Ferien hat er Ben nach Marokko eingeladen, wo er gerade an einem Theaterprojekt arbeitet. Nach langer Zeit will er endlich eine Beziehung zu ihm aufbauen. Doch die Rechnung geht nicht auf. Ben ist voll Trotz und Widerwillen.

Während der Vater das Hotelleben genießen will, brennt der Sohn darauf, das geheimnisvolle Marrakech zu erforschen. Eines Tages haut er aus dem Hotel ab und folgt der hübschen Karima in ihr sittenstrenges Heimatdorf im Atlasgebirge. Dort löst er mit seiner Ankunft einen Skandal aus. Ben sucht das Weite und ist in Marokko plötzlich völlig auf sich gestellt. Fasziniert will er das Land auf eigene Faust erkunden. Heinrich bekommt unterdessen Angst um seinen spurlos verschwundenen Sohn und zieht los, um ihn zu suchen. So beginnt eine abenteuerliche Reise, die vieles verändert.

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