Etwas Paradies

Dokumentation, PE/A 2013
Eine österreichische "Kolonie" in Peru

Eine österreichische "Kolonie" in Peru

Mitte des 19. Jahrhunderts wandern 330 Tiroler und 120 Rheinländer aus Europa aus und landen mitten im Dschungel von Peru, wo ihnen die kleine Region Pozuzo von der hiesigen Regierung versprochen wurde. Fast 160 Jahre später besucht der Tiroler Filmemacher Daniel Dlouhy für seinen Film "Etwas Paradies" die Nachkommen der Auswanderer.

Die europäischen Auswanderer aus Tirol und dem Rheinland hatten wenig Hab und Gut, dafür um so mehr Gottvertrauen, als sie Mitte des 19. Jahrhunderts in den Dschungel von Peru auswanderten. Das Ziel war die kleine Region Pozuzo, ein von der peruanischen Regierung versprochenes Land, das ihnen durch seine Fruchtbarkeit zum Lebens- und Wirtschaftsraum, zum eigenen kleinen Paradies, werden sollte.

Fast 160 Jahre später haben die ehemaligen Auswanderer noch immer viel von ihrer ursprünglichen Kultur in die Gegenwart gerettet. Doch Mobilität und Migration sind in Pozuzo spürbar. Auch aus anderen Teilen Perus sind Menschen nach Pozuzo gezogen - andererseits wiederum zieht es die Pozuziner in die Hauptstadt Lima. Jene, die zurück bleiben, sind gespalten zwischen der Wahrung des Erbes ihrer eingewanderten Vorfahren und den Herausforderungen und Chancen einer neuen, globalisierten Welt.

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