Es muss was geben

Dokumentation, A 2010
Auch in der Stadtwerkstatt war Aufbruchstimmung

Auch in der Stadtwerkstatt war Aufbruchstimmung

Die Doku "Es muss was geben" der beiden Oberösterreicher Christian Tod und Oliver Stangl zeigt eindrucksvoll, wie unterhaltsam musikalische Sozialisierung sein kann. Der Film zählte zu den Eröffnungsfilmen des internationalen Filmfestival Crossing Europe.

Die Linzer Kulturszene war ab Mitte der 70er Jahre häufig charmant-unbeholfen, nicht selten professionell am Werk, aber immer laut und zielstrebig. Zuvor sei die Stadt grau und tot gewesen, heißt es im Film. Bis schließlich Aufbruchsstimmung zu spüren war, die im Cafe Landgraf, der Stadtwerkstatt und der Kapu kulminierte, in denen u.a. Willi Warma oder Mollies die Sau rausließen. Bands wie Texta, Fuckhead oder Shy, von deren Sänger Andreas Kump die Buchvorlage zum Film stammt, erspielten sich eine Bekanntheit, die noch heute über die Landesgrenzen reicht. "Es war so wild", erinnert sich Attwenger-Schlagzeuger Markus Binder in dem 100-Minuten-Streifen ohne jede Spur von Sentimentalität. Die beiden Regisseure wollten, wie sie selbst sagen, keinen pathetischen, sondern einen ehrlichen Film machen. Das Experiment scheint ihnen geglückt zu sein.

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