Erik & Erika

Drama, Österreich 2018

Erik & Erika

Spielfilm über den Kärntner, der 1966 Abfahrts-Weltmeisterin wurde.

Seine Geschichte ist bekannt, aber nach wie vor faszinierend: Erik Schinegger galt von Geburt an (1948 im kärtnerischen Agsdorf) als Mädchen. Dabei waren seine männlichen Geschlechtsteile nach innen gewölbt, erst ein sogenannter Sextest stellte zweifelsfrei ein Y-Chromosom fest -davor war Schinegger aber 1966 schon Abfahrts-Weltmeisterin geworden.

Regisseur und Ex-Austro-Popper Reinhold Bilgeri lässt Schineggers Geschichte aus der Sicht einer ÖSV-Sekretärin (Ulrike Beimpold) erzählen. Wir sehen, wie Erika (zunächst von zwei Mädchen gespielt, als Erwachsener von Markus Freistätter) schon als Kind lieber bastelt als kocht und mit Traktoren statt mit Puppen spielt. Als Teenie wird sie vom ÖSV entdeckt. Fesch ist sie nicht, aber sie holt mit 18 den WM-Titel, Werbeverträge folgen, man lässt sich gern mit ihr fotografieren. Nach dem Sextest zeigt sich das wahre Gesicht der Funktionäre: Sie wollen Erika auf Teufel komm raus zu einer „echten“ Frau umoperieren lassen, präsentieren sogar Unterschriften von 30 (!) Männern, die behaupten, Sex mit ihr gehabt zu haben. Erika ist verzweifelt.
Bilgeri erzählt die Geschichte berührend, ohne plakativ zu werden.

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