Ender's Game

Action/Abenteuer, USA 2013
Die Zukunft der Erde hängt von diesen Teenies ab

Die Zukunft der Erde hängt von diesen Teenies ab

Harrison Ford zieht wieder in einen "Krieg der Sterne". Rund 35 Jahre nach seiner Paraderolle als Kämpfer Han Solo kommt er als Ausbilder einer neuen Generation von Science-Fiction-Helden auf die Leinwand. "Ender's Game" erzählt von einem Bootcamp für Kindersoldaten.

Die Kultbuch-Verfilmung "Ender's Game - Das große Spiel" beginnt mit einem Motto: In dem Moment, in dem ich meinen Feind wahrhaft verstehe, gut genug, um ihn zu besiegen, genau in diesem Moment liebe ich ihn auch. Die Erkenntnis hat neue Kriegshelden hervorgebracht: Kinder. Mit ihren intuitiven Fähigkeiten gelten sie als einzige Hoffnung, um die Erde zu retten. Denn die Welt der Zukunft wird von Außerirdischen bedroht - ameisenähnlichen Wesen, den sogenannten Formics.

"Ender's Game" ist eine der mitreißendsten Heldengeschichten, die Hollywood seit langem hervorgebracht hat. Warum? Weil sie von einem urmenschlichen Konflikt erzählt: Dem eines Jungen, der hin- und hergerissen ist zwischen seinem Ehrgeiz, in dem militärischen System, das ihn manipuliert, aufzusteigen, und seinem Zweifel an dessen Autoritäten. Der Science-Fiction-Plot beruht auf einer gleichnamigen Romanvorlage aus dem Jahr 1985 von US-Autor Orson Scott Card.

Ender Wiggin ist einer der Aspiranten im Ausbildungslager der "International Fleet". Der Zwölfjährige empfindet das als großes Glück. Und das, obwohl der Alltag im Bootcamp aus Drill besteht. Systematischer Schlafentzug soll die Kindersoldaten in der Raumstation auf den Ernstfall des Krieges vorbereiten. Sie werden überwacht und von ihren Familien abgeschottet.

Ausbildungsleiter Colonel Hyrum Graff (Harrison Ford) glaubt, in Ender wegen dessen herausragenden strategischen Fähigkeiten den Retter der Menschheit gefunden zu haben. Keinen fördert er so sehr wie ihn, aber keinen setzt er auch so stark unter Druck. Wird Ender dem standhalten? Da ist sich der legendäre Commander Mazer Rackham (Ben Kingsley), der für den Abschluss der Ausbildung zuständig ist, nicht so sicher.

Die Figur des Ender Wiggin verkörpert der Jungstar Asa Butterfield, der an Kingsleys Seite schon in Martin Scorseses Paris-Märchen "Hugo Cabret" vor der Kamera stand. Eine perfekte Wahl. Man kauft dem milchgesichtigen Charakterschauspieler die Rolle des trotzigen, gebrochenen Helden in jeder Sekunde ab.

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