Emoji – Der Film

Komödie/Abenteuer, USA 2017

Emojis Gene und Hi-5 auf dem Abenteuertrip ihres Lebens

In unseren Smartphones lebt und bebt es! Verfolgungsjagd auf einen vermeintlich fehlfunktionalen Smiley quer durchs Handy-System: schnell, bunt und recht mittelmäßig.

Alex ist ein ganz normaler Schüler, der sich leicht von seinem Smartphone ablenken lässt – vielleicht kommt ja eine Nachricht von seiner heimlich verehrten Klassenkollegin Addie, der er dann umgehend antworten muss? Natürlich mit einem passenden Emoji. Was Alex nicht ahnt: Das Innere unserer Handys ist kein kaltes, lebloses Universum, sondern voller digitalem Leben. Jede App eine Welt für sich, vor allem die seines Messengers. Die Emojis dort leben in der Stadt Textopolis und warten darauf, benutzt zu werden. Die beliebtesten dürfen sogar in einer Luxus-Lounge abhängen, alles ist streng geregelt. Und das wird dem jungen Anfänger Gene, einem an sich traurigen Emoji, zum Verhängnis. Er hat nämlich viele statt nur einem Gesicht und verhaut seinen ersten Einsatz völlig. Woraufhin ihn die dauerlächelnde, aber eiskalte Emoji-Managerin Smiler löschen lassen will. Gemeinsam mit dem nicht mehr oft benutzten, aber übermotivierten Symbol Hi Five flieht er in die Handyarchitektur und andere Apps, um den Löschbots zu entkommen. Die berüchtigte Hackerin Jailbreak soll ihn umprogrammieren und so retten. Doch Alex, von den Spinnereien seines Handys genervt, will das ganze Gerät neu aufsetzen lassen – eine tödliche Löschgefahr für alle Apps, deren Bewohner und dienstbare Geister …

In den USA verursachte ‚Emoji – The Movie‘ bei fast allen Kritikern kollektive Hassanfälle. Und ja, der Animationsfilm ist themenbedingt ziemlich glatt geraten und kann mit Pixar- oder Blue Sky-Produktionen nicht mithalten; dazu fehlt es an Ecken, Kanten und Charme. Allerdings muss zugestanden werden, dass Regisseur Tony Leondis (u. a. ‚Lilo & Stitch 2‘) und sein Team mit der digitalen Welt in 3D sehr kreativ umgegangen sind, hohes Tempo vorlegen und tatsächlich einige Lacher provozieren. Ob die Kinderzielgruppe allerdings schon nerdig genug ist, die vielen Technik-Witzchen zu verstehen, bleibt offen. Fazit: Kein Meisterwerk, aber besser als befürchtet und kein Grund für Hassattacken.

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