Eine italienische Hochzeit

Komödie/Drama, AUS/UK 2004
Liebesgeschichte in "bella Italia"

Liebesgeschichte in "bella Italia"

Ein italienisches Liebespaar beim trauten Spaziergang. Eine tausend Mal gesehene Filmszene. Diesmal ist es eine Kleinigkeit anders: Sie beobachten dabei ein Känguru. Mit seinem Regiedebüt "Eine italienische Hochzeit" führt uns der australische Drehbuchautor Jan Sardi das italienische Leben und Lieben abseits der Heimat vor.

In einem Dorf nahe Melbourne lebt eine italienische Gemeinde Ende der fünfziger Jahre ganz im Stil ihrer Heimat. Im Zentrum der Geschichte stehen die unzertrennlichen Brüder Antonio und Gino, die im Aussehen und folglich - in Sardis Film bedarf das keiner weiteren Erklärung - auch im Erfolg bei den Frauen das genaue Gegenteil sind.

Zunächst dreht sich alles um die Suche nach einer passenden Braut für den wenig attraktiven Antonio (Giovanni Ribisi). Ständig schickt er Briefe nach Italien, um von dort eine junge Frau zwecks Heirat und Glück nach Australien zu holen. Nichts als Rückschläge. In seinem letzten Versuch setzt Antonio auf ein Foto seines Bruders (Adam Garcia), das er dem Brief an die Süditalienerin Rosetta (Amelia Warner) beilegt. Daraus ergibt sich ein nettes Verwirrspiel - warum der Film jedoch in Australien spielt, bleibt offen.

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