Dolpo Tulku

Dokumentation, D/IND/NEP 2010
Sherap musste für 16 Jahre ins Exil zur Ausbildung

Sherap musste für 16 Jahre ins Exil zur Ausbildung

"Dolpo Tulku - Heimkehr in den Himalaya" erzählt die Geschichte des jungen Hirten Sherap Sangpo, der in der abgeschiedenen nepalesischen Region Dolpo, an der Grenze zu Tibet wohnt. Als Zehnjähriger beschließt Sherap, Mönch zu werden und geht ins Kloster nach Kathmandu. Dort ändert sich sein Leben dramatisch: Er wird als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas, eines Dolpo Tuklu erkannt.

Daraufhin muss Sherap für 16 Jahre zur Ausbildung ins Exil nach Südindien. Trotz hartem Klosteralltag ist es für ihn eine glückliche Zeit. 2008 kehrt er zum ersten Mal wieder in die Bergwelt Nepals zurück, um sein Amt als geistliches Oberhaupt der tief religiösen und in Abgeschiedenheit lebenden Menschen des Dolpo anzutreten. Weitestgehend ohne Elektrizität und ohne moderne Kommunikationsmittel, ohne chinesischen oder indischen Assimilationsdruck hat sich dort eine uralte buddhistische Kultur erhalten. Die Menschen erwarten den Dolpo Tuklu mit großer Zuneigung und Erwartungen, denn er soll den Bewohnern nicht nur spirituell zur Seite stehen. Die Region hofft auf Unterstützung hinsichtlich Schulen, Krankenhäuser und Kommunikation.

In faszinierenden Bildern der nepalesischen Bergwelt, in ruhigen, dichten Beobachtungen der Kultur und der Menschen Nepals, erzählt Regisseur Martin Hoffmann von der spannungsgeladenen Begegnung von Tradition und Moderne, von der Spiritualität eines tief verwurzelten Buddhismus und der praktischen Aufgabe, der bitteren Armut entgegenzuwirken.

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